Die 3. Etappe, war wohlbedacht mit 93 Km recht kurz gewählt. Zudem war sie mit 150 Hm auch sehr flach.
Da der Wind heute mein Freund war, waren es ideale Voraussetzungen für eine Genießerrunde. 😁
Abwechslungsreich war es auch. Neben den immer noch nicht liebgewonnenen Radwegen kamen immerhin vereinzelt ein paar Kilometer Deichweg hinzu. Und es gab 2 Fährüberfahrten. Einmal die Elbüberquerung bei Wischhafen nach Glückstadt. Dann die Überquerung des Nordostseekanals von Brunsbüttel nach Brunsbüttel 🤔. Aber der Reihe nach.
Um kurz nach 5 heute früh bin ich aufgewacht. Die besten Voraussetzungen für einen frühen Start. Ich drehte mich noch einmal um, und stand um kurz vor 6.00 Uhr auf. Dann gegen 6.30 Uhr beim Frühstück. Irgendwie habe ich danach aber die Zeit vertan. Als ich das Rad gepackt hatte, war es schon kurz vor 9.00 Uhr. 😱 schnell zum Bezahlen. Kreditkarte. "Heute funktioniert das irgendwie nicht," sagt die Dame an der Rezeption. Was tun? Ich sah mich schon zum nächsten Geldautomaten fahren, wo immer der auch gewesen wäre. Dann mein Vorschlag. "Ich mach eine Echtzeitüberweisung mit meiner Banking App." Sie stimmte zum Glück zu. Es war 9.20 Uhr als ich an den Start kam.
Eddy war zwar mürrisch, aber er tat seinen Dienst. Bis Wischhafen, mein erster Zielort, fuhr ich in östlicher Richtung. Von da hatte gestern der Wind heftig geblasens. Heute früh war zwar auch Ostwind, aber meist wir der Wind erst um die Mittagszeit kräftiger.
Am Fährableger in Wischhafen angekommen, tummelten sich dort schon ein paar Radfahrer. Autos und Lkws bildeten eine längere Schlange.
Nach einigen Minuten Warten, sah ich die Fähre kommen. Als wir alle auf der Fähre waren, dauerte es noch eine Weile, bis wir ablegten. Und auch die Überfahrt (5 €) dauerte länger, als ich erwartet hatte, ca. 30 Minuten.
In Glückstadt angekommen, fuhr ich bei nächster Gelegenheit auf den Deichweg und wurde als bald freundlich begrüßt.
Danach ging es wieder auf den Radweg. Als ich das Gatter zum Radweg öffnete, sprach mich ein Herr an, der mit seiner Frau eine kleine Radtour machte. Er fragte nach dem besten Weg nach Glückstadt. Als Ortsunkundiger konnte ich ihm leider nicht helfen. Dennoch kamen wir ins Gespräch und ich berichtete auch von der Montem Terra Marique circum, meiner Spendentour. Beide waren sehr daran interessiert und Sie scannte den QR Code mit meinem Infoflyer.
Dann weiter auf dem Radweg. Etwas später eine Klappbrücke. Die Ampeln gingen auf Rot, Schranken gingen runter. Die Klappen der Brücke öffneten sich und einige Segelboote, die mit ihren Masten nicht unter der Brücke durchgepasst hätten, konnten passieren.









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen