Heute ging es von Groß Meckelsen über Sittensen, Verden/Aller, Nienburg und Stolzenau nach Minden.
Für die 147 km und 678 Höhenmeter betrug die Nettofahrzeit 6h:35min.
Zu Beginn machte ich einen leichten Umweg nach Sittensen hinein. Ich musste noch Wasser nachladen, und wollte den Reifendruck überprüfen.
Der Himmel zog sich schon unheilvoll zu, als ich kurz nach 9.00 Uhr meine eigentliche Fahrt aufnahm.
Ein Blick auf die Wetter App bestätigte meinen Verdacht.
So ging es dann zügig los Richtung Varel. Nach ungefähr 15 Km dann die ersten Tropfen.
Nach ein paar Minuten warten, war keine Besserung in Sicht. Also ging es im Regen weiter. An nassen Festivalwiesen in Scheeßel vorbei bis nach Rotenburg/Wümme im Dauerregen. Dann am Großen Weißen Moor vorbei durch ein Waldgebiet. Runter nach Verden lachte Clärchen und ich konnte mich von ihr und dem Wind trocknen lassen 🙂.
Nächstes Zwischenziel war Nienburg. Auf dem Weg dahin machte ich einen Zwischenstopp in einer Eisdiele/Restaurant. Im Lokal wären Zwei Gäste. Auf der schönen Außenterasse saß ich alleine. Der Kellner nahm gerade die Bestellung bei den anderen Gästen auf. Das alles entwickelte sich zum Smalltalk. Nach ca. 5-6 Minuten ging er Richtung Küche. Weitere 5 min. war er immer noch nicht bei mir. Also ging ich hinein. Es dauerte eine Weile, bis er zum Tresen kam. Ich wusste, was ich wollte, und begann meine Bestellung runter zu sprechen, als er mich unterbrach. "Gehen Sie ruhig zu Ihrem Tisch, ich komme gleich mit der Karte", was ich mit einem "hm" quittierte. Als nach weiteren 4 min. noch immer nichts passiert war, fuhr ich weiter. Seltsam 🤔
Als ich dann Nienburg passiert hatte, nicht ohne den obligatorischen Kuchenstopp einzulegen,
dieses Mal bei P, zogen erneut finstere Wolken auf.
Bis kurz vor Stolzenau blieb es bei der Drohgebärde. Dann fielen die ersten Tropfen. Mein Eddy wies mir dann den Weg direkt in das dunkle Zentrum. Ich folgte dem nur ein paar Meter, bemühte Google Maps, und sah eine Alternativroute. Zwar länger vom Weg her, aber für mich die Chance, einer erneuten Regendusche zu entgehen.
Nach ungefähr der Hälfte der Umfahrungsstrecke aber hatte mich die Regenfront erreicht. Und es schüttete!! Bis 20 Km vor Minden hielt der heftige, nicht nachgewiesen Regen an. Wassertreten in Radschuhen, die Nässe am Rücken runterlaufend in den Canal de Po....🙈.
In Petershagen sollte dann die Weserüberquerung sein.
Da steht ein Zaun im Nirgendwo
Und ich bin ....
Erneut! Wieder kein Hinweisschild zuvor!
Erneut eine unfreiwillige Umfahrung.
So komme ich mit 11 extra Kilometern ins Ziel.
2 Regenduschen, Kuchentest bei P., eine Eisdiele, die nicht vom Verkauf lebt, und ein super nettes Team im Hotel Exquisit in Minden, aber das ist eine andere Geschichte 🤣.
P.S. Alles ist inzwischen trocken, außer meine Radschuhe 🤷🏼♂️
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