Bevor ich über die 6. Etappe berichte, möchte ich noch kurz die Paketstory erwähnen.
Am Freitag in Monden angekommen, habe ich meine Sachen sortiert, und überlegt, was benötige ich noch für die kommenden 3 Etappen?
Für die anstehenden Steigungen hilft schließlich jedes Gramm weniger!
Neben der Schmutzwäsche verabschiedete ich mich auch von manchem Elektrobedarf, sauberer Wäsche, etc. Aber ich brauchte ein Paket. Ein netter Hotelmitarbeiter suchte, fand und brachte mir schließlich eins. Das Paket war perfekt. Selbst der beschädigte dry bag Träger sowie ein dry bag passten noch hinten.
Jetzt noch Paketklebeband. Also ging ich mit dem Paket zur Rezeption. Da wurde mir geholfen.
Da ich keine Lust hatte, dass Paket aufs Zimmer zu bringen, um dann zum Essen wieder runter zu gehen, ging ich mit dem Paket ins Restaurant. Der Kellner sagte mir freundlich, dass an der Rezeption die Paketannahme sei. Ich klärte ihn auf und das Paket nahm neben mir Platz. Es verhielt sich sehr ruhig an dem Abend.
Am nächsten Morgen wollte ich es zur Post bringen. 10 Minuten zu Fuß ein Weg. Nach der Hälftecder Strecke fiel mir ein, dass ich mein Gelb vergessen hatte.
Also kehrte ich um und ging zum Frühstück, wieder mein Paket in der Hand. Die Gäste, die die Szenerie am Vorabend bereits mitbekommen hatten, schmunzelten.
Die Neugierde war zu groß und schließlich wurde ich auf mein Paket angesprochen. Man sehe mich immer mit dem Paket unter dem Arm. Ich konnte die Neugierde stillen.
In der 6. Etappe ging es von Minden nach Büren. Die Key Figures: 125 Km, 949 Hm. 5h:54 min netto Fahrzeit.
Das Wetter ungewohnt. Es war komplett bewölkz und kühl.
Zuerst fuhr ich Richtung Bad Oeynhausen. Und schon früh eine inzwischen bekannte Problematik.
Wieder Baustellenumfahrung. Und B.O. ist ganz schön hügelig.
Es galt von Minden bis B.O. erst einmal das Wiehengebirge zu überwinden.
Nachdem die letzten Höhenmeter bei B.O. absolviert waren, kam eine herrliche Abfahrt.
Bald kurz nach Bad Salzuflen rauf und weiter nach Leopoldshöhe.
Ein kleiner Schauer ließ unangenehme Erinnerungen wach werden.
In Leopoldshöhe eine kurze Rast. Dieses Mal ohne Kuchenfoto.
Noch ein netter Plausch mit einem MTBler. Dann wieder los. Der Teuto. Wieder hoch, aber nicht so steil wie zuvor.
Jetz flach weiter nach Hövelhof. Dort hatte ich mich mit Carsten verabredet. Carsten hatte Anfang der Woche einen meiner FB Beiträge kommentiert. So kamen wir in Kontakt. Nun wollte er mich ein Stückweit auf meiner Spendentour begleiten. Nicht nur das! Er führte mich abseits der Monotonie der Radwege über schöne Nebenstrecken inkl. des Lippesees.
Darüber hinaus ist Carsten auch noch großzügiger Spender meiner Aktion. Schon krass, wenn man überlegt, dass er mich ja gar nicht kennt 😃.
An der Wewelsburg trennten sich unsere Wege wieder.
Ich traf in der Folge noch einige Damen, die eingefercht waren,
genoß noch eine schöne Abfahrt, bevor es nach Büren noch einmal berghoch ging.
Die Höhenmeter der Etappe waren schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen mag.
Ride on.






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