Follower

Donnerstag, 25. August 2022

4. Etappe der MTMC Spendentour

Heute kein Korrektur lesen. Denke aber die Zusammenhänge ergeben sich trotzdem. 

Die 4. Etappe führte mich die ersten 68 Km bis Wischhafen. Die Strecke, auf der ich gestern von Wischhafen nach Büsum gefahren bin, fuhr ich heute zurück.

Erst ab Wischhafen nahm die Route einen anderen Verlauf. 


Bevor ich überhaupt losfahren konnte, gab es schon ein paar Hürden zu nehmen.
Eddy wollte nicht aufwachen. Egal was ich auch versuchte, das Navi ging nicht an. Ohne Navi zu fahren wäre auch nicht der Hit. Ich unternahm einen letzten Versuch, presste den Anschaltknopf für eine Ewigkeit, und er war an!

Lefty war über Nacht in einer Garage untergebracht, die um 8.00 Uhr geöffnet werden sollte. Heute war es aber 8.30 Uhr 🤷🏼‍♂️.

Als ich die letzte Tasche, den Dry Bag rechts am Aeroe Träger anbringen wollte, bemerkte ich, dass sich Lefty nicht rückwärts bewegen ließ.  Ich rollte vor und wiiiedeer zurückkk. Pech. Eine Halterung war abgebrochen.


Im ersten Moment hatte ich einen Schreck und dachte, das Schaltauge. Nun, dann wäre die Tour jäh beendet gewesen. 
So ging es glimpflich aus, und der Dry Bag saß die ganze Fahrt über bombenfest. 

30 Sek. Meditation


Vom Weg bis Wischhafen gibt es sonst nichts neues zu berichten.  Außer, dass der Wind, der gestern noch mein Freund und Anschieber war, heute gegen mich arbeitete. Es wurde wieder zäh!

Nach der Überquerung des Nordostseekanals ...


... hatte ich noch eine Baustellenumfahrung in Brokdorf. Als ich Wischhafen erreichte, legte die Fähre gerade an. Perfektes Timing. 

Auf der Fähre unterhielt ich mich mit 2 E-Bikern und erfuhr, dass mein geplanter Weg bis Stade am Deich lang nur am Wochenende frei gegeben ist. Erst ab Krautsand konnte man den Weg auch in der Woche nehmen. Ok, also etwas mehr Kilometer. Bis Krautsand zog es sich. Mega schlechte Radwege und immer noch Gehenwind. Das kostet nicht nur Körner, sondern geht auch mental an die Substanz. Wenn ich mit dem Marathon Rennrad gefahren wäre, hätten mich nur ausgewählte Radwege gesehen, dass ist mal sicher. Cycle Pathways suck 👎.
Endlich die Abbiegung nach Krautsand. Jetzt volles Brett Gegenwind. Dann endlich am Elbedeich. Schönes fahren, auch wenn der Wind blieb. Plötzlich das!
Ich umschreib es mal mit Poesie 🤪

Da steht ein Zaun im Nirgendwo 
und ich bin nicht darüber froh


Bauzaun, Baustelle.  Und kein Hinweis zuvor 😡. Wieder zurück und Umfahrung. Der Ticker läuft. Die Mehrkilometer bekommen Gewicht. 

In Stade Stopp zum Kuchen fassen. Ich habe mich an diese Beschaulichkeit der Supermarktparkplätze so gewöhnt, ich kann nicht mehr anders. Nach zweimal L und einmal P, nun A.
Natürlich versorgte ich mich auch wieder mit Getränken. Als ich den Pdand an der Kasse einlösen wollte, war da eine lange Schlange. Aber jeder ließ mich freundlicherweise vor, so dass ich direkt hinter dem Herrn stand, der gerade an der Kasse war. Seine Ware lief über das Band. Plötzlich fragte die Kassiererin ihn, ob das noch zu ihm oder zu mir gehörte und deutete dabei auf mich. Woraufhin er abfällig gestikulierend vor sich hin nuschelte, und meinte "der, der gehört nach hinten in die Schlange. Schäbig, dieses Vordringen." 🤔


Ab Stade noch 40 Km bis zum Etappenziel. Ich hatte schon 10 km mehr drauf. Ab Stade kam der Wind jetzt von der Seite, von Osten. Als angenehmer oder gar leichter empfand ich das nicht.


Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat ... So auch diese Etappe.


Die Lehren der Etappe. Es gibt ihn, den guten Deutschen. Der vor lauter Daraufachten, dass alles seinen RECHTEN Gang geht, das Wesentliche nicht mehr mitbekommt. Den Typus gibt es übrigens nicht nur in Stade!
Wind ist doof, wenn er nicht von hinten schiebt
Cycle psthways suck 
Zäune im Nirgendwo ohne Vorankündigung sind auch mies









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kurz wieder da, und schon wieder weg?

Gerade habe ich aus gegebenem Anlass geschaut, von wann mein letzter Beitrag hier datiert.  Wahnsinn! Mehr als ein Jahr ist es her.  Seitdem...